Telemetriedaten für Windows 8

Das Building-Windows-8-Blog hat viele interessante Beiträge über die Entwicklung von Windows 8 und was sich alles ändern wird. Viele Beiträge geben außerdem Aufschluß darüber, warum einige Änderungen gemacht wurden.

Bei diesen Begründungen fiel auf, dass sie üblicherweise erklären, wie sich das Verhalten von Benutzern seit den Anfängen von Windows bis Windows 7 geändert hat. Windows 7 stellt dann die Basis für Änderungen in Windows 8 dar. Beispielsweise wurde erwähnt, dass die Taskleiste in Windows 7 der Ort ist, an dem häufig genutzte Programme gestartet werden, während das Startmenü nur noch für selten genutzte Programme verwendet wird. Dies war in früheren Versionen von Windows anders, wo das Startmenü fast die einzige Option war, Programme zu starten.

Das Problem, was ich dabei sehe ist, daß Windows XP immer noch von (je nachdem, wen man fragt) zwischen 25 und 45 % der Windowsnutzer verwendet wird. Wenn größere Änderungen in der Benutzung von Windows 8 auf den Änderungen in Windows 7 aufbauen, dann finden sich ehemalige Windows-7-Nutzer sicher gut zurecht in der nächsten Version. Aber viele Leute überspringen auch eine oder zwei Versionen des Betriebssystems (beispielsweise haben viele Leute Vista übersprungen und sind gleich von XP zu 7 gewechselt) und Windows XP ist fast am Ende seines Daseins (hoffentlich). Man darf also annehmen, daß viele Nutzer direkt von XP auf Windows 8 umsteigen, sobald es verfügbar ist. Während einige Änderungen also durchaus nachvollziehbar sind, wenn man von XP zu 7 zu 8 wechselt, so sind sie vielleicht erheblich abrupter, wenn man Windows 7 aus der Kette ausläßt.

Ich frage mich, ob sie solche Dinge mit betrachten.

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